Lesenswerter Beitrag auf Tagesschau.de zum Palantir-Manifest:
Von "Techno-Faschismus" und Milliardengeschäften
Das Manifest von Palantir-Chef Alex Karp geht viral. Kritiker werfen ihm "Techno-Faschismus" vor. Doch Karps Rhetorik passt auch auffällig gut zu den wirtschaftlichen Interessen des Datenkonzerns.
Eine Analyse von Angela Göpfert, ARD-Finanzredaktion
Über 35 Millionen Aufrufe und mehr als 33.000 Likes: Selten hat ein Post eines Tech-Unternehmens ein derart großes Echo in den sozialen Netzwerken hervorgerufen. Vor mehr als einer Woche veröffentlichte Palantir-CEO Alex Karp auf dem offiziellen X-Account des Datenanalyseunternehmens ein Manifest mit 22 Thesen.
https://x.com/PalantirTech/status/2045574398573453312
(...)
Eine der Kernaussagen des Manifests auf X ist, dass das Silicon Valley eine "moralische Schuld" gegenüber den USA habe. Nun müsse die Elite der Tech-Industrie ihren Beitrag zur Verteidigung jenes Landes leisten, das ihren Aufstieg überhaupt erst ermöglicht habe. Zugleich argumentiert der Palantir-CEO, dass das Atomzeitalter zu Ende gehe und die nächste Ära der Abschreckung auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren werde. Vor diesem Hintergrund sei es unerlässlich, dass US-Techunternehmen KI-Waffen entwickeln.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... s-100.html
Programmtipps/Sehenswertes
Re: Programmtipps/Sehenswertes
Podcast {ungeskriptet}: Holger Friedrich spricht mit Ben Berndt über Medien und den Blick aus dem Osten
Der Verleger der Ostdeutschen Medienholding ist Gast im Podcast {ungeskriptet}. Mit Ben Berndt spricht er über Ost-Identität und Medien ohne Klischees. […]
Dass die Einladung medial Gewicht hat, zeigt laut OAZ Berndts vorherige Folge mit AfD-Politiker Björn Höcke. Diese kam nach weniger als 24 Stunden auf rund eine Million Abrufe – ohne Sender, ohne Gebühren, ohne große Redaktion im Rücken. Berndt selbst sagt, ihm sei egal, ob ein Gast „links oder rechts steht, grün, weiß oder braun“ ist – er wolle verstehen, was er von ihm lernen könne. Geschnitten werde nicht, aus dem Zusammenhang gerissen werde also auch niemand. Seine Gästeliste ist breit aufgestellt.
Neben Höcke saßen bei Berndt der Linken-Politiker Jan van Aken, eine Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, und der frühere FDP-Vorsitzende Christian Lindner, ebenso Frank Thelen, Ulrike Guérot und Peter Hahne – aber auch der einstige Bordellbetreiber Bert Wollersheim, der Salafist Pierre Vogel und ein ehemaliges Mitglied der Hells Angels.
https://www.berliner-zeitung.de/article/podcast-ungeskriptet-holger-friedrich-spricht-mit-ben-berndt-ueber-medien-und-den-blick-aus-dem-osten-10033823
Der Verleger der Ostdeutschen Medienholding ist Gast im Podcast {ungeskriptet}. Mit Ben Berndt spricht er über Ost-Identität und Medien ohne Klischees. […]
Dass die Einladung medial Gewicht hat, zeigt laut OAZ Berndts vorherige Folge mit AfD-Politiker Björn Höcke. Diese kam nach weniger als 24 Stunden auf rund eine Million Abrufe – ohne Sender, ohne Gebühren, ohne große Redaktion im Rücken. Berndt selbst sagt, ihm sei egal, ob ein Gast „links oder rechts steht, grün, weiß oder braun“ ist – er wolle verstehen, was er von ihm lernen könne. Geschnitten werde nicht, aus dem Zusammenhang gerissen werde also auch niemand. Seine Gästeliste ist breit aufgestellt.
Neben Höcke saßen bei Berndt der Linken-Politiker Jan van Aken, eine Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, und der frühere FDP-Vorsitzende Christian Lindner, ebenso Frank Thelen, Ulrike Guérot und Peter Hahne – aber auch der einstige Bordellbetreiber Bert Wollersheim, der Salafist Pierre Vogel und ein ehemaliges Mitglied der Hells Angels.
https://www.berliner-zeitung.de/article/podcast-ungeskriptet-holger-friedrich-spricht-mit-ben-berndt-ueber-medien-und-den-blick-aus-dem-osten-10033823
Re: Programmtipps/Sehenswertes
ARD-Radiofeature untersucht am Beispiel von Julian Assange die Wehrhaftigkeit des Journalismus.
Mit dem Versprechen radikaler Transparenz hat der australische Hacker und Journalist Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks gegründet, um vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym öffentlich zu machen. Die Folgen für Assange waren eine Anklage der USA wegen Spionage sowie fünf Jahre Haft. Im ARD-Radiofeature "Kampf der Geheimhaltung" fragen Lea Eichhorn und John Goetz, wie wehrhaft unabhängiger, kritischer Journalismus noch ist, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen.
[url=
https://www.turi2.de/aktuell/hoer-tipp- ... rnalismus/]https://www.turi2.de/aktuell/hoer-tipp- ... rnalismus/[/url]
Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ar ... e515e82ae/
Mit dem Versprechen radikaler Transparenz hat der australische Hacker und Journalist Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks gegründet, um vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym öffentlich zu machen. Die Folgen für Assange waren eine Anklage der USA wegen Spionage sowie fünf Jahre Haft. Im ARD-Radiofeature "Kampf der Geheimhaltung" fragen Lea Eichhorn und John Goetz, wie wehrhaft unabhängiger, kritischer Journalismus noch ist, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen.
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https://www.turi2.de/aktuell/hoer-tipp- ... rnalismus/]https://www.turi2.de/aktuell/hoer-tipp- ... rnalismus/[/url]
Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ar ... e515e82ae/
Re: Programmtipps/Sehenswertes
Frust brütet nicht nur im Osten: Die spannende und auch versöhnliche MDR-Doku „Wut. Eine Deutschlandreise“
Der Journalist und Grimme-Preisträger Matthias Schmidt hat sich zuletzt in drei Filmen ausführlich mit der Wut in Ost und West befasst. Nun führt er seine Protagonisten noch einmal zusammen. […]
Dass Wut vor allem ein ostdeutsches Phänomen ist – diese Erzählung galt dem Westen lang zur moralischen Selbstberuhigung. Schmidt jedoch demontiert sie ohne agitatorischen Ton, allein durch Beobachtung. Denn auch im Ruhrgebiet trifft er auf Verunsicherung, Abstiegsangst, politische Entfremdung und soziale Erschöpfung. Der knarzig-sympathische Wirt Uwe Ziebuhr erzählt davon in eindrücklicher Weise. Das Zechensterben im Pott – er hat es hautnah miterlebt. […]
Mit diesen Filmen korrigiert Matthias Schmidt Wahrnehmungen, die schon lange nicht mehr der Realität standhalten, und Vorurteile, die mehr als überholt sind. Wer den Osten nur als Wutzone sieht, wird hier ebenso irritiert wie jene, die den Westen für immun dagegen halten.
„Wut – Eine Deutschlandreise“ zeigt, dass Wut in Deutschland keine Himmelsrichtung kennt. Sie sitzt in Plattenbauvierteln ebenso wie in stillgelegten Zechen, in Biografien mit Wendebrüchen ebenso wie in den bröckelnden Sicherheiten einer Bundesrepublik, wie man sie aus den Achtzigern kennt. Und vielleicht beginnt Verständigung genau dort, wo man aufhört, sie regional zu sortieren.
https://www.berliner-zeitung.de/article/der-frust-bruetet-nicht-nur-im-osten-die-versoehnliche-mdr-doku-wut-eine-deutschlandreise-10034483
Anmerkung: Dieser Film müsste nicht nur im MDR Fernsehen um 20.15 Uhr laufen – sondern auch im ERSTEN.
Der Journalist und Grimme-Preisträger Matthias Schmidt hat sich zuletzt in drei Filmen ausführlich mit der Wut in Ost und West befasst. Nun führt er seine Protagonisten noch einmal zusammen. […]
Dass Wut vor allem ein ostdeutsches Phänomen ist – diese Erzählung galt dem Westen lang zur moralischen Selbstberuhigung. Schmidt jedoch demontiert sie ohne agitatorischen Ton, allein durch Beobachtung. Denn auch im Ruhrgebiet trifft er auf Verunsicherung, Abstiegsangst, politische Entfremdung und soziale Erschöpfung. Der knarzig-sympathische Wirt Uwe Ziebuhr erzählt davon in eindrücklicher Weise. Das Zechensterben im Pott – er hat es hautnah miterlebt. […]
Mit diesen Filmen korrigiert Matthias Schmidt Wahrnehmungen, die schon lange nicht mehr der Realität standhalten, und Vorurteile, die mehr als überholt sind. Wer den Osten nur als Wutzone sieht, wird hier ebenso irritiert wie jene, die den Westen für immun dagegen halten.
„Wut – Eine Deutschlandreise“ zeigt, dass Wut in Deutschland keine Himmelsrichtung kennt. Sie sitzt in Plattenbauvierteln ebenso wie in stillgelegten Zechen, in Biografien mit Wendebrüchen ebenso wie in den bröckelnden Sicherheiten einer Bundesrepublik, wie man sie aus den Achtzigern kennt. Und vielleicht beginnt Verständigung genau dort, wo man aufhört, sie regional zu sortieren.
https://www.berliner-zeitung.de/article/der-frust-bruetet-nicht-nur-im-osten-die-versoehnliche-mdr-doku-wut-eine-deutschlandreise-10034483
Anmerkung: Dieser Film müsste nicht nur im MDR Fernsehen um 20.15 Uhr laufen – sondern auch im ERSTEN.
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